Stehsatz

Farbige Druckexperimente
Mitmach-Aktion in der Buchdruckwerkstatt der MD.H München

Am Mittwoch, den 11. März 2020, findet an der MD.H München die alljährliche Werkschau statt, bei der die Abschlußarbeiten der Studentinnen und Studenten präsentiert werden. Im Rahmen dieser Veranstaltung und in Erwartung vieler neugieriger Besucher werden wir in der Buchdruckwerkstatt den Druck von Plakaten mit großformatigen Holzlettern zeigen.

Im Vorfeld haben wir, Eva Maria Oberauer, Verena Schneider und ich, die Buchstaben M*, D und H in 8 Konkordanz (das ist eine Größeneinheit: 1 Konkordanz = 48 Punkt) in den Farben Gelb, Magenta und Cyan – den klassischen Grundfarben des CMYK Spektrums – übereinander gedruckt. In diesem freien Spiel der Formen und Farben entstand nach jedem Druckvorgang ein neues, interessantes Zusammenspiel aus Farbmischung und Überlagerung.

Der letzte Druckgang, also das komplettieren des Plakates durch den Schriftzug »Werkschau 2020« kann von den Besuchern am Tag der Werkschau von 16 bis 17 Uhr eigenhändig an der FAG-Druckmaschine vorgenommen werden. Eva Maria Oberauer und Verena Schneider werden zugegen sein, die Arbeit mit Lettern und Duckmaschinen erläutern, Fragen beantworten und Hilfestellung leisten.

* Aus Ermangelung eines M in dieser Größe und Schrift haben wir geschummelt: wir mussten ein W umdrehen. Für Interessierte: Die MD.H  befindet sich in der Claudius Keller Straße 7, 81669 München
Fotos: Eva-Maria Oberauer, Verena Schneider, Sybille Schmitz
Typografie (2. Semester): William Kirchinger, Eva-Maria Oberauer, Niklas Oberndorfer
Die Interpretation des Schriftklassikers Bodoni der Firma Bauer findet seit jeher immer wieder Zuspruch, auch bei jungen Designern.

Mit ihrer Analyse dieser Schrift in Buchform haben William Kirchinger, Eva-Maria Oberauer und Niklas Oberndorfer eine bemerkenswerte Arbeit geschaffen. In sorgsamer Detailarbeit haben die Studenten eine elegantes Signet für die Schrift entworfen, das auf dem chamois-farbenen Schuber in Heißfolienprägung aufgebracht ist. Der vornehm wirkende Schuber, der selbst schon Bodonis Gefühl für Verhältnismäßigkeiten und seine Präzision widerspiegelt, nähert sich den Proportionsverhältnissen des goldenen Schnittes an. Das Buch jongliert mit klassischen und modernen Elementen, die Seiten etwa arbeiten im Wechselspiel mit Transparentseiten.

Fotos: Sybille Schmitz
Studenten drucken Grimm

In der Abzugspresse unser Werkstatt befinden sich weihnachtlich anmutende Märchenmotive, Linolplatten, vorsichtig auf Schrifthöhe montiert, die in mehrfarbigem Irisdruck auf einer Abzugspresse gedruckt werden – das erste Mal nach immerhin 50 Jahren. Die Motive, Märchenszenen aus gängigen Volksmärchen, zeichnen sich durch außerordentliche handwerkliche Qualität aus, die das Niveau vieler Arbeiten Anderer weit übertreffen. Sie wurden mit Hingabe und künstlerischer Detailverliebtheit in ca. 10 cm große Linolplatten geschnitten.

Sie stammen aus der Hand von Carl Grimm (1901–1979), einem Maler, Illustrator, Graveur sowie Modelleur aus Weiden in der Oberpfalz.

In Grimms Leben spiegelten sich die Wirrungen und Verwerfungen des 20. Jahrhunderts wider und hinterließen ihre Spuren in seinem Werdegang. Nach dem Abitur in Bayreuth besuchte der junge Grimm die Kunstakademie in München, um sein Talent weiterzuentwickeln. In der wirtschaftlich enorm schwierigen Zeit der 1920er Jahre sah er sich gezwungen seinen Traumberuf Künstler hintan zu stellen und entschloss sich ihn gegen einen praktischeren Beruf einzutauschen. So wurde er Dekorentwerfer, Modelleur und Graveur zunächst bei dem bekannten Porzellanhersteller »Thomas« im Fichtelgebirge, später bei »Hertel, Jacob & Co« in Rehau. Ende der 30er Jahre schließlich wurde er technischer Leiter einer Porzellanfabrik im thüringischem Uhlstädt. 1942 zum Kriegsdienst eingezogen wurde er in der Ukraine verwundet und geriet schließlich in Kriegsgefangenschaft. 1946 kehrte er zu seiner Familie und an seine alte Position zurück. Mit dem System in der jungen DDR hadernd brachte er den Sohn über die Grenze in den Westen. Seinem Gesuch die DDR selbst verlassen zu dürfen wurde erst 1955 zugestimmt.

Grimms Werk, das stets neben seinem Brotberuf entstand, umfasst dabei mehrere hundert Arbeiten, in der Hauptsache Malerei, Federzeichnungen, auch Linol- und Scherenschnitte. Nicht selten ist dabei ein großer schlaksiger Mann als Motiv zu finden, der mich in karikierter Form doch stark an meinen Onkel Carl Grimm, den Künstler selbst erinnert.

Trotz schwerer Zeiten hatte seine Leidenschaft zur Malerei und Kunst in seinem Leben immer einen prominenten Platz. Bereits Ende der 20er Jahre wurde seine Kunstfertigkeit und kleinere Ausstellungen in lokaler Presse lobend erwähnt. Im Alter war er Mitglied des oberpfälzischen Kunstvereins.

Zum Weihnachtsbasar in München haben wir in der Druckwerkstatt einige seiner Linolschnitte, die viele Jahrzehnte in Schubladen verschwunden waren, wiederbelebt. Grimms Motive wirken auch heute noch fröhlich, stimmungsvoll und besinnlich.

Mit seinen Arbeiten verabschieden wir uns in die Winterpause. Wir wünschen eine frohe, ruhige und erholsame Weihnachtszeit.

Mit Dank an Hermann Grimm. Fotos: Sybille Schmitz
Typografie (2. Semester): Verena Manhart, Ines Schäffer,
Nadja Schäffer, Robin Volland
Schriftanalyse der Sabon

Die Sabon, eine im Handsatz, Einzelbuchstaben- und Zeilenmaschinensatz identische Schrift wurde in den 1960er Jahren von Jan Tschichold konzipiert. Diese besondere Schrift entstand gegen Ende der Bleisatzära als Gemeinschaftsprojekt der Schriftgießereien/Firmen D. Stempel AG, Linotype und Monotype. Sie kam den Forderungen vieler Typografen und Schriftsetzer entgegen, indem sie Probleme behob, die aus dem Einsatz ein und derselben Schrift in unterschiedlichen Guß-Systemen resultierten. Beispielsweise bedingte die Technik der Linotype-Zeilensetzmaschine, dass die Kursive im Vergleich zur Antiqua zu weit lief und damit ein unschönes Textbild ergab.

Der renommierte Typograf Tschichold wurde explizit damit beauftragt, die unterschiedlichen technischen Anforderungen, die die unterschiedlichen Satz- und Gußsystem mit sich brachten, zu berücksichtigen. Bei seinen Entwürfen orientierte sich Tschichold dabei an den Garamond-Schriften (Nachschnitte basierend auf die Originalschriften von Claude Garamont und Jean Jannon). So entwarf er schließlich die Schrift Sabon, die 1967 in den Brotschriftgraden (Antiqua/Roman, Kursiv und Halbfett) bei allen drei genannten Firmen erschien. Sie gilt als Ausdruck humanistischer Eleganz, obwohl sie deutlich kontrastreicher angelegt wurde.

Der französische Schriftentwerfer Porchez erarbeitete eine Neuinterpretation des Schriftklassikers, die 2002 unter dem Namen »Sabon Next« bei Linotype erschien.

Die Studierenden Verena Manhart, Ines Schäffer, Nadja Schäffer und Robin Volland haben dieser besonderen Schrift ein Buch gewidmet, das nicht nur liebevoll gestaltet ist, sondern auch die wesentlichen Etappen der Entstehungsgeschichte der Sabon skizziert sowie ihre Wesensart analysiert und würdigt. Das Buch ist in rotes Leinen gebunden, in Erscheinung und Anmutung durchgehend elegant.

Fotos: Sybille Schmitz
Mitmachwerkstatt im MVG Museum in München am 26. und 27.10.2019

An diesem Wochenende dürfen Studierende des Fachbereichs Media Design wie schon letztes Jahr den Buchdrucker Werner Hiebel auf die KreARTiv Messe begleiten und die Mitmachwerkstatt am Stand bedienen. Die Studierenden Victoria Eckl, Julia Floth, Katharina Hengster, Sarah Huber, William Kirchinger und Eva-Maria Oberauer haben dafür eine kleine Auflage an Grußarten entworfen, in unserer Werkstatt an der FAG Abzugspresse gedruckt, sodann in geduldiger Handarbeit geschnitten und gefalzt.

Die Karten selbst decken dabei ein breites Spektrum von Satzstrukturen, Illustration und Handlettering ab – einfarbiges sowie Irisdrucke.

Auf der Messe werden die Motive an der mitgebrachten »Nudel«, einer tragbaren Abzugspresse, vor den Augen der Besucher gedruckt. Auf Wunsch können personifizierte kalligrafische Widmungen durch geübte studentische Hände vor Ort erstellt werden. Der Besuch der Messe im MVG Museum in München am 26. und 27.10.2019 dürfte sich also lohnen.

Fotos: Sybille Schmitz, Katharina Hengster
Typografie (2. Semester):  BMD 0417
Buchgestaltung: Die Trump Mediäval, eine moderne Antiqua

Georg Trump, Meisterschüler von F. H. E. Schneidler, hat maßgeblich die heutige Schriftentwicklung beeinflusst. Schriften wie die »Trump Mediäval«, »Schadow« oder auch die etwas verspieltere »Delphin« wirken auch heute noch zeitgemäß. Dass sich die Person Trump nicht nur auf Schrift reduzieren lässt haben die Studierenden der BMD 0417 in ihrem Buch mehr als eindrucksvoll bewiesen: so wird der Wahl-Münchner Georg Trump als Maler, als Student, als Persönlichkeit, Gestalter, Lehrer und Schriftentwerfer porträtiert.

Einen Themenschwerpunkt des Büchleins nimmt die Analyse der Antiqua »Trump Mediäval«  – die zunächst unter anderem Namen im Schriftenkatalog von C. E. Weber erscheinen sollte – ein. So kann ihre lange Entstehungsgeschichte anschaulich nachvollzogen werden. Von anfänglichen Entwürfen – Trump hatte schon in den 40er Jahren eine Antiqua römischen Stils gezeichnet – zu konkreteren Varianten im Jahre 1952 bis hin zur umfassenden Präsentation auf der Drupa 1954.

Georg Trump sagte selbst über dieses Projekt: »Ich habe diese Schrift […] begonnen aus dem Wunsch heraus, endlich einmal eine Schrift zu machen, die modern und gut zugleich sein sollte und die als Buchschrift an Stelle der Walbaum, Garamond oder Janson verwendet werden kann.«*

Selbstverständlich werden auch die einzelnen Zeichen, Gußtabellen sowie Kerningpaare genauestens analysiert.

Jochen Schuster und Tanja Aigner haben das Layout nochmals umfassend überarbeitet – Jochen hat dabei akribische Satzkorrekturen vorgenommen, um dem Semesterprojekt der BMD zum rechten Gewand zu verhelfen.

Das Buch selbst besticht durch die Kombination von klassischer Gestaltung mit modernen Elementen, dem Zusammenspiel der Farben grau, schwarz und orange, einem einfachen Buchbinderkarton in Kombination mit auffälligem Farbschnitt. Trump hätte das Buch, ohne hochmütig werden zu wollen, vermutlich gefallen.

*  Georg Trump, Brief an Siegfried Buchenau, 5. Februar 1954

Fotos: Sybille Schmitz
Stehsatz–Fundamente

Schrift und Typografie befinden sich im digitalen Wandel – sind dynamisch, elastisch, emotional, fluid, kinetisch, seriell, temporal sowie vieldimensional anwendbar – und das in allen Medien. Augmented und Virtual Reality, sensorgesteuerte Geräte und Bildschirmoberflächen können ohne gute Typo­grafie nicht auskommen. Auch das gute Buch – reactive oder im klassischen Gewand – ist kaum wegzudenken. Die Technik offenbart eine Vielzahl an Möglichkeiten. Herausforderung bleibt es nach wie vor, diese sinnvoll und nicht inflationär zu nutzen, kontextbezogen und konzeptionell durchdacht einzusetzen – gute gestalterische Fundamente zu stärken, bewährte Grundlagen in den wesentlichen Gestaltungsdisziplinen zu untermauern.

Stehsatz #5 beschäftigt sich mit ebendiesem Span­nungsfeld aus Tradition und Moderne, hat Studio Dumbar in Rotterdam, Commercial Type und Studio Isometric in New York interviewt. Die Bachelorarbeit von Sofia Gronard beschäftigt sich mit der Zukunft der Sprache, Lucas Wurzacher lässt individuelle, virtuelle Resonanzräume entstehen.

In der Rubrik Druck und Papier wird neben kunstvollen internationalen Papierartefakten – zu sehen auf Global Paper 4 – dem Begriff Papierkunst nachgespürt, Upcycling im kreativen Hochdruck gezeigt sowie auf der Messe KreativArt vorgestellt.

Ein Reisetipp, ein Bauhaus Special, anlässlich des Bauhaus-Jubiläums 2019 sowie ein ausführlicher Showroom mit den Rubriken Visualisierung, Edito­rial Design, Experimentelle Typografie und Kalli­grafie komplettieren das Magazin.

Die 5. Ausgabe liegt vor mir und hinter mir eine lange Zeit des Bangens um deren Realisation. An dieser Stelle möchte ich mich ganz besonders bei unseren Anzeigenpartnern (Naturheilpraxis Adamietz, Mediadesign Akademie für Aus- und Weiterbildung GmbH, richtungspfeil.de, Serviceplan, Typographische Gesellschaft München e.V.) bedanken, ohne die unser Stehsatz-Magazin in diesem Jahr nicht gedruckt hätte werden können.

Fotos: Sybille Schmitz
Typografie (2. Semester): Clara Baber
Buchgestaltung: Typografie in der Weimarer Republik (1918–1933), Beitrag 3

»Ursprünglich besteht keine Parallelität zwischen dem Inhalt des Textes und seiner typografischen Form«* postulierte Kurt Schwitters in seinen Thesen zur Typografie. Der Maler, Grafiker, Dichter, Typograf, Publizist und Gestalter Kurt Hermann Eduard Karl Julius Schwitters, der vor allem durch seine Merz-Hefte bekannt wurde, stellt damit eine wesentliche Forderung der Typografie, nämlich die den Inhalt in eine passende, lesegerechte Form zu bringen, in Frage. Tief bewegt durch den ersten Weltkrieg, der ihn zur kritischen Reflexion zwang, erweiterte er seinen Kunstbegriff, damit verbunden auch seinen Umgang mit Sprache, Schrift und Typografie. »Diese Teile brauchen nicht zum Sinn passen, denn es gibt keinen Sinn mehr.« **

Gestalterisch verwendete Schwitters  dabei nicht selten fertige Teile aus Zeitungen und Magazinen, auch gesammelten Müll, um seinen Gedichten grafisch Ausdruck zu geben. Er mischt Schriften wild und entwickelt 1927 sein eigenes phonetisches Alphabet, das mit Strichstärke und runden, geometrisch orientierten Buchstabenzeichen zwischen Minuskel und Majuskel spielt. (2017 von The Foundry neu aufgelegt)

Clara Baber hat ihr Semesterprojekt diesem einflussreichen Künstler der 20er Jahre gewidmet. Sie hat dabei selbst mit diversen Drucktechniken experimentiert, um ihrem Vorbild gerecht zu werden. Das Büchlein passt gut in die Reihe und lässt den subversiven wie künstlerischen typografischen Gestaltungswillen von Kurt Schwitters transparent werden.

 *Bertram, Axel: Das Wohltemperierte Alphabet. Eine Kulturgeschichte, Leipzig, 2004, S.168
**ebenda.
Fotos: Marina Scalese
Münchner Studentengruppe zu Besuch in der Siebdruck-Werkstatt der MD.H Berlin

Farbenfroh, vielfältig und mit Berliner Schnauze – zwei inspirierende Tage in der Siebdruck-Werkstatt von Nadja Girod. Den kurzen, aber lehrreichen Besuch in der Hauptstadt nutzten wir um den Siebdruck näher kennen zu lernen und unsere selbst gestalteten Motive zu drucken. Der erste Tag startete mit einer Einführung in das Thema. Dabei erfuhren wir einiges über das Verfahren und begannen anschließend mit dem Belichten der Siebe. Den restlichen Tag nutzen wir für ein Besuch in der Sammlung Boros, einem alten Luftschutzbunker, der zu modernen Ausstellungsräumen umfunktioniert wurde.

Am darauf folgenden Tag starteten wir zunächst mit dem Mischen der Farben, dann konnte jeder Studierende abwechselnd mit dem Siebdruck beginnen. Sehr interessant war es dabei, den Studienkollegen über die Schulter zu blicken und dabei Einblicke in unterschiedlicher Druckstile zu erhalten. Es entstanden schöne T-Shirts, Taschen und Pullis – von dem Berliner Wahrzeichen über Buchcover für die Schriftanalyse bis hin zu personalisierten Symbolen.

Die Ergebnisse sind bunt, inspirierend und vielfältig – vergleichbar mit dem Flair unserer Hauptstadt, den wir bei der folgenden, vergnüglichen Stadtführung durch Prof. Julia Schnitzer des MD.H Standortes Berlin erspüren durften.

Fotos: Selina Schwander, Sybille Schmitz; Text: Selina Schwander und Nadja Schäffer
Editorial Design (3. Semester): Stephanie Moll
Meine Projektarbeit »Weiter Immer Weiter« habe ich mit einem Zitat der 15-jährigen Greta Thunberg eröffnet. Ihre beeindruckende Rede auf der UN- Klimakonferenz formuliert exakt die Botschaft, die ich anhand meiner Projektarbeit vermitteln möchte. Seit nunmehr über 40 Jahren wird in der Öffentlichkeit über den Klimawandel diskutiert, dennoch hat sich die Situation nicht etwa verbessert, sondern verschlimmert. Anhand meiner Arbeit zeige ich fünf verschiedene Artikel aus unterschiedlichen Jahrzehnten auf, die sich mit dem Thema Weltklima beschäftigen. Darin werden erste Vermutungen, schließlich bereits wahrnehmbare Auswirkungen und heute – von einigen Persönlichkeiten abgesehen – als Konsens geltende Tatsachen zum Thema Klimawandel erörtert.