Stehsatz

Verena Schneider, Larissa Laurentzi, Sarah Janson: Editorialdesign, Klasse Prof. Sybille Schmitz
Editorial Design (3. Semester): Sarah Janson, Larissa Laurentzi, Verena Schneider

»Capture and connect techno design around the world« lautet der Slogan unseres Designmagazins 140bpm. Der Name, ausgesprochen 140 beats per minute, ergibt sich aus der Anzahl an Schlägen pro Minute, ab der es sich um Techno handelt.

Techno und Design haben mehr Gemeinsamkeiten, als man zunächst vermuten könnte. Trotzdem findet sich die Verknüpfung beider Sphären im Magazinbereich bislang nicht. Unser Magazin ist breit gefächert, es befasst sich mit Architektur, Kunst, Stage Design und Fotografie. Auch Covergestaltung, Corporate Designs und Branding dürfen in einem Designmagazin selbstverständlich nicht fehlen. Besonders interessant sind die kulturellen und sozialen Themen, die im Magazin beleuchtet werden: Die Inszenierung von Nacktheit in der Technoszene, der Lebensstil rund um das Berghain Berlin und auch die Loveparade finden ihren Platz. Ein rundum spannendes Magazin, das die Technoszene widerspiegelt. Man tritt ein in eine Welt voller Raves und Kunstfell-Imitat. Und kann dabei anspruchsvolle, ästhetische Designs genießen.

Fotos: Sarah Janson, Redaktion: Sybille Schmitz
Editorial Design (3. Semester): Celina Hofmann, Michaela Kappes, Katharina Lutz
[blnk] Magazine – Gestaltung der Zukunft

 [blnk] ist die Nullnummer des von den Studierenden entworfenen Magazins rund um das Thema Zukunft von Design, Lifestyle, Fashion und Architektur. Der Name [blnk], der sich vom englischen »blank« ableitet und so viel wie »leer« bedeutet, bezieht sich auf die Zukunft, die es zu gestalten, die Geschichte(n), die es erst zu schreiben gilt.

Die eckigen Klammern werden zum Gestaltungsmerkmal des Magazins, sind schon Element des Covers und unterstreichen den Fokus auf das Noch-nicht-Endgültige des Kommenden. Kreativ, aktiv und individuell, mittels neuer Ideen, klarer Standpunkte & Prinzipien für eine bessere Zukunft — das sind die Hauptwerte des Independent-Magazins. Diese Grundgedanken finden sich in seiner Gestaltung und Sprache wieder, die oftmals bewusst mit traditionellen gestalterischen Mitteln bricht, ohne dabei völlig den Bezug zu einer Ordnung zu verlieren oder gar zum Selbstzweck zu geraten.

Die Textgestaltung etwa orientiert sich jeweils an den Inhalten, so spiegeln Textblöcke der Architektur-Rubrik Gebäudestrukturen wider, während dreidimensional angelegte Wörter auf dreidimensionale Digital Art oder Skulpturen verweisen. Um Gewohnheiten zu konterkarieren, kommen auch Beiträge vor, die um 90° gedreht werden müssen. Sie bringen den Leser dazu, die Inhalte haptisch wie auch optisch aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.

Text und Fotos Beitrag: Celina Hofmann, Michaela Kappes, Katharina Lutz; Redaktion: Sybille Schmitz