Stehsatz

Benjamin Milde
Anna-Sophie Meyer
Thu Nga Nguyen

Die Arbeit entstand im Fach Typografie I unter der Leitung von Prof. Sybille Schmitz. Die Aufgabe bestand in der Analyse der Schrift nach der Entstehungsgeschichte, ihrer Klassifikation und Eigenschaften, wie Lesbarkeit, Ausformung der Einzelzeichen sowie ihrer Anwendungsgebiete.

Unsere Wahl fiel auf eine noch relativ junge Serifenlose. Die vom Schriftdesigner
Oliver Linke gestaltete Finn fällt vor allem durch ihre Flossenformen an den Einzelzeichen auf. Durch diese bekommt die Schrift einen schönen, weichen Charakter.

Bei der Gestaltung haben wir viel mit transparenten Papieren gearbeitet, um damit mehrere Ebenen zur Informationsstrukturierung zu erhalten. Außerdem eignet es sich hervorragend zum Vergleich verschiedener Zeichenformen.

Mediadesign-Studenten waren in ihrem 3. Semester mit einer sehr sensiblen Gestal­tungs­aufgabe im Bereich Gewaltopfer betraut.

Die Opferschutzorganisation WEISSER RING beauftragte die Studenten, eine zeit­gemäße Werbegestaltung zu entwickeln, um junge Leute zwischen 18 bis 35 Jahre
zu erreichen.

Anspruchsvolle Plakat- und Postkartengestaltungen, ein innovatives Guerilla-Marke­ting-Konzept und eine Projekt-Website wurden in einer öffentlichen Ausstellung vorgestellt. Nach der erfolgreichen Ausstellung befassen sich der­zeit die Studenten in direkter Zusammenarbeit mit dem »WEISSEN RING« mit der Umsetzung der Projektergebnisse.

Saskia Haller von Hallerstein
Caroline Mühlheim

Die Arbeit FF DIN – Schriftanalyse entstand im Rahmen eines Studienprojekts unter der Leitung von Prof. Sybille Schmitz an der Mediadesign Hochschule München im Fach Typografie I. Die Aufgabenstellung beinhaltete eine vollständige Analyse der Schrift inklusive Geschichte und Ursprung, Informationen zum Schriftentwerfer, Klassifikation, Aufbau der Zeichen, Lesbarkeit und Einsatzgebiete.

Um den technischen Charakter der DIN-Schrift zu betonen (früher wurde die Schrift oftmals in Form von Schablonen verwendet), wurden gelaserte Seiten mit Zitaten zur Schrift in das Buch eingebunden.

Beim TDC hat es von 223 prämierten Arbeiten Platz 116 belegt und befindet sich auf einer Wanderausstellung um die Welt. Außerdem wird die Arbeit im Annual des TDC – »Typography 33« abgedruckt.

Auszeichnung ADC Nachwuchswettbewerb 2012 Abschlussarbeiten
Kategorie Literatur
Marco dos Santos
Christian Schorm

»ODEM – Das ICH im WIR«

Das Internet macht die Erde zum Weltdorf. Connective-, collaborative- und co-creative Prozesse bestimmen zusehends die Netzwerkökonomie.

In einem Forschertagebuch untersuchen Marco dos Santos und Christian Schorm, wie dieses neue »WIR-Gefühl« zustande kommt.

Daraus resultierend entwerfen sie ein visionäres, biomorphes Interface, das den fluiden Kommunikationsbedürfnissen zukünftiger Generationen gerecht werden soll – jenseits der klassischen Maschinenkultur von iPhone und Co.